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Gailtaler Almkäse g.U.


Die Sommermilch der Kühe während ihres Aufenthaltes auf der Alm - etwa von Juni bis September - ist etwas ganz Besonderes. Denn auf der Höhe von 1500 Metern finden sie Gräser und außergewöhnliche Kräuter in unberührter Natur, sie leben völlig stressfrei in Stille und im Rhythmus der Natur. Diese besonders würzige Milch wird während der Almzeit täglich zu Käse verarbeitet. Das war schon immer so.


Schriftlich dokumentiert wurde die Käseproduktion im Gailtal zum ersten Mal Mitte des 14. Jahrhunderts. Und sei einigen Jahren Ist der Käse von 13 Gailtaler Almen sogar als geschützte Europäische Ursprungsbezeichnung eingetragen, erkennbar an der Bezeichnung "Gailtaler Almkäse g.U.". Spannend daran ist, dass es sich zwar um die gleiche Käseart handelt aber jede Alm je nach Lage, Bodenbeschaffenheit und Vieh den Käse einzigartig macht.

Gailtaler Almkäs
Gailtaler Almkäse. Foto: Krug
Gailtaler Almkäs
Gailtaler Almkäse. Foto: Krug
Gailtaler Almkäse
Gailtaler Almkäse. Foto: Krug
Gailtaler Almkäse
Gailtaler Almkäse. Foto: Krug

Der Gailtaler Almkäse ist ein Hartkäse (45% F.i.T), den man jung (ab 6 Wochen Reifezeit) aber auch gereift (nach 4-5 Jahren) genießen kann. Der erste Käseanschnitt findet meist Mitte/Ende Juli statt, viele Genießer freuen sich schon gespannt auf den ersten Vertreter des jungen Sommers. Die gereiften Käse aus dem Gailtal sind anspruchsvoll und eine Spezialität für Liebhaber aromatischer Käse.

Die Kühe auf der Jochalm

Insgesamt 13 Almen produzieren diese Käserarität.


Es zahlt sich aus, jede Einzelne zu besuchen - idealerweise zu Fuß oder per Mountainbike, um möglichst viel von der köstlichen, würzigen Luft einzuatmen.



Gailtaler Almkäse g.U.